Das außenpolitische Verhältnis zu den USA

Heutzutage hat Deutschland eins besten Verhältnisse zu den USA jemals, eventuell war das Verhältnis unter Obama noch besser.

Aber das war auch schon mal ganz anders, 1949 als Westdeutschland von Frankreich, England und eben auch den USA besetzt wurde.

Frankreich kontrollierte damals Deutschland am stärksten, die USA standen sozusagen, wie ein “Großer Bruder” der dabei aufpasst hinter Frankreich.

Damals und schon vor dem zweiten Weltkrieg flohen viele Juden vor den Nationalsozialisten in die USA, sodass heute ungefähr 6 Millionen Juden mit deutscher Vergangenheit leben.

Marshall Plan

Es gibt viele Geschichtliche Ereignisse von denen die USA und Deutschland heute beide profitieren, jedoch hat die USA Deutschland in der Zeit des Wiederaufbaus geholfen zu dem Staat zu werden, der Deutschland heute ist.

Ohne den Marshall – Plan hätte Deutschland nicht diese große starke breit aufgestellte Wirtschaft im Lande. Dieser Plan wurde 1948 vom Kongress verabschiedet und am selben Tag vom damaligen US-Präsidenten Truman in Kraft gesetzt.

Von 1948 bis 1952, dem vorgesehenen Zeitraum für den Marshall-Plan leistete die USA Hilfszahlungen zum Wiederaufbau in Höhe von 13,1 Milliarden US-Dollar.

Diese Summe entspricht heutzutage ungefähr 130 Milliarden Dollar, zum Vergleich Griechenland bekam seit 2010 geschätzt 110 Milliarden Euro.

Beide Staaten haben also Verbindungen miteinander die sie bis heute prägen. Ohne die USA hätte die Wiedervereinigung Deutschlands sicherlich nicht so stattgefunden.

Politisches Verhältnis

USA und Deutschland verbindet eine lange Freundschaft, sie teilen viele interessen, ob Wirtschaftlich oder weltlich. Auch in Zukunft wird diese Verbindung sehr wichtig für unsere Freiheit, Sicherheit und den wirtschaftlichen Erfolg sein.

Die Zusammenarbeit zwischen USA und Deutschland hat sich im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt, z.B. in der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit gegen Terrorismus.

Ob nun bei regionalen oder globalen Belangen erhöht dieses Verhältnis die Sicherheit auf der ganzen Welt.

Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Gabriel sind stets dabei, z.B. mit Besuchen dieses freundschaftliche Verhältnis mit den USA und den dortigen Kabinettsmitgliedern aufrecht zu halten. Im März diesen Jahres besuchte Merken den neu gewählten Präsidenten um ihn kennenzulernen. Ebenso war Präsident Trump im Juli 2017 beim G20 Gipfel in Hamburg.

Wirtschaftliches Verhältnis

Die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen sind ein wichtiger Punkt dieses Verhältnisses, es wird seit 2013 an einem neuen Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft dem TTIP zwischen der EU und den USA verhandelt, dies könnte das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA noch verbessern.

Die USA sind der größte Exporteur deutscher Produkte und Deutschland ist Europas wichtigster Handelspartner mit den USA.

Die USA tragen also einen erheblichen Teil zum BIP bei, 2015 waren es 174 Milliarden US-Dollar. Das bilaterale Investitionsvolumen belief sich Ende 2015 sogar auf USD 363 Milliarden.

2015 beliefen sich die Deutschen Investitionen in den USA auf 255 Milliarden US-Dollar und andersrum investierte die USA 108 Milliarden US-Dollar in Deutschland.

Beide Nationen bereichern sich wirtschaftlich also gegenseitig.

Kultur und Bildung

Die kulturellen Beziehungen sind so gleich wie sie in anderen Punkten unterschiedlicher nicht sein könnten. Jährlich reisen hunderttausende Deutsche in die USA – als Tourist, Austauschschüler oder Student.

Außerdem wohnten seit dem zweiten Weltkrieg knapp 17 Millionen amerikanische Soldaten in Deutschland, die den ‚American way of life‘ nach Deutschland gebracht haben.

Deutsch ist nach Spanisch und Französisch die am dritthäufigsten gelernte Fremdsprache an privaten Sekundarschulen und an Colleges und Universitäten.

Rund 50 Millionen Amerikaner, also jeder 6. ungefähr geben an deutscher Abstammung zu sein.

Militärisches Verhältnis

Die militärischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sind geprägt von gemeinsamen Werten, beidseitigen Stationierungen und vor allem von gemeinsamen Einsätzen. Deutschland ist z.B. der größte Unterstützer der USA in Afghanistan.

Die USA sind Deutschland außerdem Dankbar für ihren Einsatz im Rahmen der Anti-ISIS-Koalition und Ausbildungsunterstützung im Nordirak.

Deutschland war, ist und wird wohl auch der größte Stationierungsort der US-Streitkräfte außerhalb der USA bleiben und ebenso befindet sich das größte Militärkrankenhaus bei Landstuhl, es ist die erste Station für im Einsatz verwundete US-Soldaten.

Das Deutsche und das amerikanische Militär arbeiten also besten zusammen, sei es der Austausch von informationen oder die gegenseitige Ausbildung von Soldaten um die Strategien des anderen besser verstehen zu können.

Seit 2014 ist sogar ein Deutscher Chef des Hauptquartiers des US-Heers in Wiesbaden.

Es besteht also in fast alle Bereichen eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Eine deutsche Verbindungsstelle für Rüstungsangelegenheiten in den USA sowie eine Reihe von Verbindungsbeamten bei wichtigen amerikanischen Dienststellen sind Ausdruck der intensiven Kooperation.

Hoffen wir dass Präsident Trump diesem Verhältnis kein Übel tut durch einen unbedachten Alleingang oder eine Trump-Überraschung.

Über 60 Jahre Freundschaft sind zwar stark aber trotzdem können Fehler dieses Starke Band wieder lösen.

Hier sehen sie alle Stützpunkte des US-Militärs