Sigmar Gabriel – Unser Außenminister

Sigmar Gabriel

Herr Sigmar Gabriel, 1959 geboren in Goslar, ist der Aktuelle Deutsche Außenminister.

1979 machte Gabriel das Abitur, daraufhin folgte von 1979 bis 1981 die Wehrpflicht als Soldat auf Zeit in einer Luftwaffenradareinheit.

Nach dem Ende seiner Zeit beim Militär begann Gabriel zu studieren, Germanistik, Politik und Soziologie beendete er 1987 mit dem Staatsexamen fürs Gymnasiallehramt.

Das Logo der Falken

Während dieser Zeit war Gabriel schon in der Politik engagiert, 1976 trat er der SPD-nahen “Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken” bei.

Schnell erfüllte er Rollen die mehr Verantwortungen verlangten, als Falken-Ringleiter und schließlich als Bezirksvorsitzender, später war er sogar Teil des Falken-Bundesvorstands und bis 1987 war er Teil der Falken.

SPD-Mitglied ist Gabriel seit 1977, stets engagiert in seiner Heimatstadt und nach und nach wurde er bekannter. Von 1990 bis 2005 war Gabriel Mitglied des niedersächsischen Landtags und sammelte immer mehr Erfahrung in professioneller Politik. Seit 2003 war er sogar der Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und im SPD-Parteivorstand war er auch.

 

Währenddessen war er als Berater in der Industriepolitik auf Auftrag von VW tätig.

Von 1999 bis 2003 war Gabriel außerdem Ministerpräsident von Niedersachsen.

Der Bundestag wartet

Bei der Bundestagswahl 2005 gewann Gabriel sein erstes Direktmandat im Wahlkreis Salzgitter, das er seitdem zwei mal verteidigen konnte.

Von 2005 bis 2009 war Gabriel Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Seine größte Errungenschaft dieser Zeit war langsam das Verbot der Glühlampe durchzusetzen und er zeigte viel Einsatz beim Thema Atomausstieg.

SPD-Vorsitzender

2009 wird Gabriel zum Parteivorsitzenden gewählt von 94% der Delegiertenstimmen, bis 2015 sinkt diese Zahl auf nur noch 74%, doch er ist immer noch Vorsitzender der SPD.

Dieses Amt führte er bis 2017 aus.

Bundesminister für Wirtschaft und Energie von 2013 – 2017

Bis zu seinem Wechsel zum Außenministerium im Januar 2017, war Gabriel für die Rüstungsexporte, die Verhandlungen um TTIP und CETA und für die Energiewende zuständig.

Die Verhandlungen über TTIP und CETA lösten einige unzufriedenheiten in der Bevölkerung aus.

Gleichzeitig ist Gabriel seit Dezember 2013 Vertreter von Frau Merkel, also Vizekanzler.

Vor den Neuwahlen 2017 hieß es erst Gabriel wird als neuer Kanzler kandidieren, den Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur und den Parteivorsitz bei der SPD erklärte er wenig später. Da er dem früheren Bundespräsidenten Herrn Steinmeier als Bundesaußenminister ablösen würde.

Die SPD hat bei der Wahl 2017 zwar mit 20% als zweitstärkste Kraft abgeschlossen, Sie äußerten sich allerdings insofern, dass die SPD nur die Opposition bilden würde.

Die Politische Position unseres Außenministers

Die Meinungen über Gabriel sind oft zweigeteilt, 2012 besuchte er Hebron eine Stadt im Westjordanland, ein Facebook-Post in dem er die Lebensumstände der dort ansässigen Palästinenser kritisiert, stieß auf heftige Kritik. Er verglich die dortigen Verhältnisse mit einem Apartheids-Regime.

Beim Thema Ukraine-Krise trat Gabriel für eine sanktionierung Russlands ein, obwohl man Russland bei der Lösung dieses Problem mit einbeziehen muss.

2015 gab es wieder Aufregungen nachdem Gabriel Katar besucht hatte, er hatte laut einer Amerikanischen Zeitschrift den Scheich deutlich Kritisiert. Es soll um die schlechten Arbeitsbedingungen für Ausländer in den Emiraten gegangen sein.

Deutsche Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung schrieb jedoch das Gegenteil, Gabriel habe den Scheich in Schutz genommen und habe die Fortschritte die Katar macht in den Vordergrund gestellt.

Unser Außenminister nimmt scheinbar kein Blatt vor den Mund, wenn er sich im Recht fühlt.

Neben seinen Außenpolitischen Standpunkten hat Herr Gabriel auch andere Politische Interessen.

Er ist Befürworter des Atomausstiegs, ein Freund und Vorreiter in der Grünen Energie Politik, auch wenn er sich damit nicht bei allen Energieproduzenten Freunde macht.

Außerdem war er einer der Vorantreiber der Einführung des Mindestlohns von 8,50 €.

Hinzu kommt, er ist Pro TTIP und CETA, da Gabriel der Meinung ist diese Abkommen sind Fortschritte in der Globalisierung. Da sonst andere Länder diese Abkommen schließen, wie z.B. China und das wäre nicht in Europas Interesse.

Gabriels Meinung zu Rechtsextremismus sind auch sehr interessant, es sieht “ein demokratisches Recht darauf” rechts zu sein solange man dabei Gewaltfrei agiert und keinerlei Gewalt toleriert.

Gabriel traf sich auch schon bei Diskussionsrunden mit PEGIDA Anhängern, machte sich aber wohl keiner Freunde, denn bei einer PEGIDA Demonstration trug jemand zwei selbstgebaute Galgen. Auf diesen Stand geschrieben: “Reserviert für Herrn Gabriel und Frau Merkel”.

Gabriels Politische Meinungen sind allerdings durch seine vielen verschiedenen Positionen seiner Karriere noch breiter aufgestellt. Er ist z.B. Befürworter der Gleichgeschlechtlichen Ehe und deren rechtlicher Gleichstellung.

Den meisten Autofahrer wird der nächste Punkt nicht gefallen, Gabriel ist für ein generelles Tempolimit von 120 km/h, dieses Statement bekam auch Kritik, wie die meisten seiner Aussagen.

Beim Thema Flüchtlingskrise gibt es bessere Aussagen von Gabriel, er ist für ein Grundrecht für Asylanten, außerdem kritisierte er einige EU-Staaten zu ihrem Verhalten als “unsolidarisch”.