Was ist Außenpolitik?

Außenpolitik ist heutzutage einer der wichtigsten Bausteine des Systems “Welt”, ohne Außenpolitik wäre die Welt nicht dieselbe.

Globalisierung – ein bekanntes Wort – die Welt wird besser vernetzt, wirtschaftliche Vorteile entstehen durch Bündnisse, aber auch die Globalisierung ist von der Außenpolitik abhängig.

Wir können ohne Visum in der EU oder in andere Länder reisen mit denen Deutschland ein Bündnis hat, Vorteile die es ohne Außenpolitik nicht gäbe.

Der Begriff Außenpolitik beschreibt alle Handlungen, Absichten und Erklärungen eines Staates deren Ziel es ist, die Beziehung zwischen eines Staaten zu einem anderen Staaten oder Staatenbund zu beeinflussen oder zu regeln. Außenpolitik regelt dabei z.B. die Sicherheitspolitik, die Außenwirtschaftliche Politik, sowie die Beiträge eines Staates zu Versammlungen wie G20.

Die Rolle des Außenministers ist ebenso wichtig wie die des Bundeskanzlers oder des Bundespräsidenten, der Außenminister repräsentiert ein Land nach außen hin.

Wie wird man Außenpolitiker?

Dieses Amt war viele Jahrzehnte den wortgewandten, erfahrenen Politikern zu Karriereende vorbehalten, doch dies änderte sich vor 10 Jahren.

Als ein heute bekannter Name nach seiner Wahl in den Bundestag, eine Rolle im Auswärtigen Ausschuss besetzte.

Karl-Theodor zu Guttenberg war dieser Name, der seine Aufgabe excellent erfüllte und die Außenpolitik als Karrieresprungbrett nutze.

Dieser Karriereweg hat wohl den 31-jährigen Österreichischen Außenminister und Vorstand der ÖVP Herrn Sebastian Kurz als Vorbild gedient. Junge Politiker – lange zwei Wörter die nicht gut zusammen passten. Aber in einer Modernen Welt und einem Modernen Europa braucht es auch Junge und Moderne Politiker. Ob Sebastian Kurz der zu den Konservativen Denkern gehört auch in diese Kategorie fallen würde ist fraglich, aber mit dem Alter passt er definitiv dazu.

Der seit 27. Januar 2017 tätige und 1959 geborene Deutsche Außenminister passt zwar vom Alter nicht so gut in die Moderne Zeit, das bedeutet jedoch nicht, dass er seine Aufgaben nicht trotzdem gut ausführt.

Wie zu neuem Glanze erstrahlt steht Herr Gabriel heute da, beliebter als je zuvor, er scheint viel Spaß an seiner Aufgabe zu haben.  Außerdem sollten Bundeskanzler und Außenminister gut zusammenarbeiten und die gleichen Ziele haben, bei Frau Merkel und Herr Gabriel mag das zutreffen.

In anderen Ländern wie in den USA hört sich das anders an, der dortige Außenminister Rex Tillerson bemühte sich am Sonntag die Meinungsverschiedenheiten mit Präsident Trump kleinzureden und versicherte er stünde ganz hinter den Zielen von Trump.

Der Außenminister in Deutschland soll zwar laut der Verfassung seinen Geschäftsbereich eigenverantwortlich Leiten, er untersteht aber trotzdem dem Weisungsrecht der Bundeskanzlerin.

Werden die Differenzen als zu groß wird meist der Außenminister zurücktreten müssen, zu diesem Thema gab es schon viele Gerüchte in den USA.

G7 – Außenministertreffen

Einmal im Jahr gibt es im Rahmen des G7-Gipfels ein Außenministertreffen, dieses Jahr fand es in Italien statt. Die USA bestimmte jedoch die Agenda, um das Thema Syrien als erstes zu besprechen. Bei diesem Außenministertreffen wird der G7-Gipfel vorbereitet und erste Verhandlungen geführt.

Zusätzlich wurden vom Italienischen Außenminister dieses Jahr die Außenminister von der Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien, Katar und der Vereinigten Arabischen Emirate eingeladen. Die Außenminister versuchen also immer in Gespräch zu bleiben mit allen anderen Nationen die ihre Außenpolitik betreffen.

Z.B. Außenminister Tillson traf direkt nach dem Treffen den Russischen Außenminister.

Das Ergebnis dieses Außenministertreffens war ein Beschluss zum gemeinsamen Kampf gegen die IS und Vorgehen gegen das Assad-Regime.
Hier sehen sie eine Tabelle der Deutschen Außenminister seit 1951, viele bekannte Namen sind darunter, mancher Außenminister mag auch Einflussreicher gewesen sein als der Bundeskanzler seiner Zeit.

Konrad Adenauer war sogar zwischen 1951 und 1955 gleichzeitig Bundeskanzler und Außenminister bzw. damals noch Bundesminister des Auswärtigen genannt.

Der Außenminister ist also wie die Rechte Hand des Bundeskanzlers die sich um das Ausland und die Beziehungen kümmert für die die Bundeskanzlerin keine Zeit hat.

So war Herr Gabriel im September in China um mit der Chinesischen Regierung mehr druck auf Nordkorea und den Stopp des Atomprogramms aus. Nachdem zum wiederholten mal eine Rakete in den Pazifischen Ozean geschossen wurde,  waren Chinas Vertreter und Gabriel sich sicher dass Nordkorea eine Bedrohung für den Weltfrieden sei und endlich gehandelt werden müsse.

In Deutschland hat der Außenminister außerdem eine begrenzte Amtszeit, im gegensatz zu Saudi Arabien, dort war der letzte Außenminister 40 Jahre lang im Dienst von 1975 bis 2015.

Wie man sieht ist die Außenpolitik eins der wichtigsten Instrumente jedes Landes geworden, auf das so bald bestimmt freiwillig verzichten wollen würde.